Geschmeidige Hüften: Effektive Übungen
Unsere Hüfte ist nach der Schulter das zweitgrößte Gelenk des Körpers und spielt eine entscheidende Rolle für unsere Beweglichkeit. Eine gut bewegliche Hüfte sorgt nicht nur für geschmeidige Bewegungen, sondern beugt auch Schmerzen und Verspannungen vor. Als ganzheitlicher Gesundheitscoach weiß Dominik Barkow, wie wichtig eine gesunde Hüfte für das gesamte Wohlbefinden ist.
In diesem Artikel zeigen wir dir daher genau, warum deine Hüftbeweglichkeit so wichtig ist, welche Folgen eine eingeschränkte Hüftmobilität haben kann und wie du mit gezielten Übungen für die Hüfte langfristig schmerzfrei bleibst.

Warum eine bewegliche Hüfte so wichtig ist
Das Hüftgelenk verbindet das Becken mit dem Oberschenkelknochen und ermöglicht uns grundlegende Bewegungen wie Gehen, Laufen und Beugen. Ist die Beweglichkeit der Hüfte eingeschränkt, können andere Gelenke wie Knie und Rücken die Mehrbelastung nicht ausgleichen, was zu Schmerzen und Fehlhaltungen führt. Ein flexibles Hüftgelenk unterstützt eine gesunde Körperhaltung, verbessert die Durchblutung der Muskulatur und sorgt für eine stabile Körpermitte. Dabei spielen auch die Füße eine wichtige Rolle, da sie unsere Basis bilden und Einfluss auf die Haltung der Beine und der Hüfte haben.
Die Folgen einer unbeweglichen Hüfte
Wenn die Hüfte unbeweglich ist, kann das verschiedene Beschwerden verursachen. Schmerzen im unteren Rücken, Verspannungen im Gesäß oder sogar Knieprobleme können die Folge sein. Besonders Menschen, die viel sitzen, neigen dazu, dass sich die Hüftbeuger verkürzen und die Gesäßmuskulatur schwächer wird. Dadurch leidet die gesamte Beweglichkeit. Auch die Füße und Beine können durch eine unbewegliche Hüfte negativ beeinflusst werden, da sich Fehlstellungen und Verspannungen im gesamten Bewegungsapparat verbreiten.
Falls du dich intensiver mit dem Thema auseinandersetzen möchtest, empfehle ich dir meinen Blogartikel "Hüfte mobilisieren: 10 Übungen für mehr Beweglichkeit", in dem ich dir gezielte Mobilisierungsübungen zeige.

Hüftschmerzen: Ursachen und was du dagegen tun kannst
Hüftschmerzen können verschiedene Ursachen haben. Häufig entstehen sie durch muskuläre Dysbalancen, eine verkürzte Hüftmuskulatur oder falsche Bewegungsmuster. Auch Arthrose im Hüftgelenk kann ein Auslöser sein. Wer lange sitzt oder einseitige Bewegungen ausführt, riskiert eine eingeschränkte Hüftbeweglichkeit, die wiederum zu Schmerzen führen kann. Oft sind auch ein schwacher Oberkörper oder verspannte Hände ein Zeichen für eine fehlende Balance im Bewegungsapparat.
Tipps zur Linderung von Hüftschmerzen:
- Sanfte Mobilisation: Beginne mit leichten Bewegungen, um die Hüfte zu lockern.
- Wärme und Entspannung: Eine Wärmflasche oder ein warmes Bad können verspannte Muskeln lösen.
- Gezielte Hüftstreckung: Regelmäßige Streckung und Mobility helfen, die Hüfte beweglich zu halten.
- Kräftigung der Hüftmuskulatur: Eine starke Muskulatur schützt das Gelenk und entlastet es.
- Ergonomische Sitzhaltung: Achte darauf, dass du nicht zu lange in einer Position verharrst.
- Aktiviere deine Füße und Beine: Achte darauf, dass dein Stand stabil ist, um Fehlhaltungen zu vermeiden.
Sollten die Hüftschmerzen anhalten oder sehr stark sein, ist es ratsam, einen Facharzt aufzusuchen, um mögliche strukturelle Probleme auszuschließen.
Teste deine Beweglichkeit: Geschmeidig oder eingerostet?
Bevor wir mit den Übungen starten, lade ich dich ein, deine eigene Beweglichkeit im Körper zu testen. Schau dir mein YouTube-Video "Beweglichkeit testen Ü40: Geschmeidig oder eingerostet?" an, um herauszufinden, wo du stehst und welche Bereiche deiner Hüfte besondere Aufmerksamkeit benötigen.
Ein effektiver Übungsplan für die Hüfte
Damit deine Hüfte beweglich bleibt, stelle ich dir hier einen einfachen aber effektiven Übungsplan vor. Diese Übungen fördern die Dehnung, Kräftigung und Mobilität des Hüftgelenks.
1. Hüftbeuger-Dehnung
- Ausgangsposition: Mache einen tiefen Ausfallschritt, das hintere Knie liegt auf dem Boden.
- Ausführung: Senke dein Becken sanft ab, sodass du eine Dehnung im vorderen Hüftbereich spürst.
- Dauer: 30 Sekunden pro Seite.
2. Hüftstreckung auf dem Boden
- Ausgangsposition: Lege dich auf den Rücken, die Hände am Boden, stelle die Füße hüftbreit auf.
- Ausführung: Drücke dein Becken nach oben, spanne die Gesäßmuskeln an.
- Wiederholungen: 10-15 Mal.
3. Tiefe Hocke zur Mobilisation
- Ausgangsposition: Stelle die Füße etwas weiter als hüftbreit.
- Ausführung: Beuge die Knie und senke dein Gesäß Richtung Boden, ohne die Fersen abzuheben.
- Dauer: 30-60 Sekunden halten.
4. Seitliches Beinheben zur Kräftigung
- Ausgangsposition: Lege dich auf die Seite, stütze den Oberkörper mit einer Hand ab.
- Ausführung: Hebe das obere Bein langsam an und senke es wieder.
- Wiederholungen: 15 pro Seite.

So beugst du Hüftschmerzen langfristig vor
Neben gezielten Übungen für die Hüfte kannst du auch im Alltag viel für deine Beweglichkeit tun:
- Mehr Bewegung in den Alltag einbauen: Stehe regelmäßig auf, gehe Treppen statt Aufzug zu nutzen.
- Sitzhaltung verbessern: Achte auf eine aufrechte Haltung und wechsle regelmäßig die Position.
- Faszienmassage nutzen: Eine sanfte Selbstmassage mit der Faszienrolle lockert verspannte Muskeln.
- Yoga und Stretching einbinden: Dehnübungen für die Hüfte helfen, Verkürzungen vorzubeugen.
- Übungen für die Füße und Beine: Ein stabiler Stand hilft dabei, das Hüftgelenk zu entlasten. Übungen zum Aufbau der Fußmuskulatur und der Beine sind empfehlenswert.
Fazit: Mache deine Hüfte wieder geschmeidig
Mit regelmäßigen Übungen für die Hüfte kannst du nicht nur Schmerzen vorbeugen, sondern auch deine Beweglichkeit langfristig erhalten. Nutze den Übungsplan als festen Bestandteil deiner Routine und spüre, wie deine Hüftmuskulatur flexibler und stärker wird. Probier es aus und tue deinem Körper etwas Gutes!
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> Hüfte mobilisieren: 10 Übungen für mehr Beweglichkeit
> Tiefe Hocke lernen: Schritt für Schritt
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