Use it – or lose it, wer rastet der rostet

Warum wir Bewegungen verlernen

In meinen Videos habe ich des öfteren die Redewendung „use it or lose it“ fallen gelassen. In diesem Artikel möchte ich euch erklären, wieso dies ein wichtiges Grundprinzip beim Training und bei der Verbesserung von Schmerzen darstellt.

Use it, or lose it! Benutze es, oder verliere es. Dieses Prinzip macht sich euer Körper zu Nutze. Und das aus gutem Grund, denn selbiger ist auf Effizienz getrimmt. Ein Muskel muss versorgt werden. Er benötigt neben Eiweiß als Baustein, auch Energie in Form von Kohlenhydraten und weitere Mineralstoffe, um die Durchblutung und Aufrechterhaltung der Masse zu gewährleisten. In heutigen Zeiten ist die Versorgung unserer Muskulatur in der Regel unproblematisch, als wir jedoch als Jäger und Sammler durch die Wälder zogen und mühsam Nahrung auftreiben mussten, war es durchaus eine schlaue Strategie des Körpers, sowohl Muskelmasse als auch Gehirnkapazität einzusparen, für Bewegungen die nicht benötigt wurden.

Heutzutage finden wir aber eine andere Situation vor. Während unser Körper nach wie vor nach dem gleichen Prinzip agiert, bewegen wir uns immer weniger. Unsere wesentlichen Arbeiten und Bewegungen verbringen wir im Sitzen, die Fußmuskulatur wird kaum noch aktiviert, selten bewegen wir uns in der lateralen Ebene oder oberhalb des Kopfes. Nun baut der Körper nach dem use it or lose it Prinzip die vorhandene Muskulatur ab und bereinigt euren „Arbeitsspeicher“ im Gehirn, so dass ihr teilweise nicht mal mehr in der Lage seid, die entsprechenden Muskelgruppen zu aktivieren. Jeder der einmal einen Gipsarm hatte wird dieses Phänomen bestätigen können. Versucht ihr beispielsweise eure Zehen separat anzusteuern, so wird dies, solltet ihr dazu nicht in der Lage sein, relativ schnell und plakativ deutlich. Komplizierter ist dies bei Bewegungen über die Muskelketten, bei denen nicht auf Anhieb ersichtlich ist, welche Muskulatur korrekt arbeitet und welche nicht.

Folge mir, abonniere mich und like mich auf:

In meinen Coachings checke ich daher die Beweglichkeit eures Körper und kann über die Ausführung und die Range of Motion bestimmen, welche Muskelgruppen schlecht ausgebildet sind oder im Zweifel nicht einmal angesprochen werden können. Besonders bei Schulter- und Nackenproblemen kann ich hier meist schnell die Ursache eurer Probleme finden.

Mobility Training schafft Abhilfe

Durch gezieltes Ganzkörpertraining, sowohl im Kraft, aber besonders auch im Mobilitätsbereich könnt ihr eurem Körper Bewegungen wieder beibringen und euch eure Kraft und Beweglichkeit zurückholen. Eine Vielzahl an Videos zu diesem Thema sind auf meiner Homepage oder in meinen Social Media Kanälen veröffentlicht.

Video

Interesse geweckt?

Du hast Lust mehr über das Thema Beweglichkeit zu erfahren? Du hast vielleicht Schmerzen in Schulter oder Nacken? Oder du interessierst dich kein bisschen für das Thema, aber die Themen Mobility, Bodyweight Training, Meditation & Atmung liegen dir am Herzen? Dann buche doch ein persönliches Coaching bei mir:

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.